Unsere position zum Thema...

Schulstruktur

Die CDU-Lüchow-Dannenberg setzt sich für den Erhalt einer vielfältigen Schulstruktur in Lüchow-Dannenberg ein und lehnt die Errichtung einer weiteren Gesamtschule in Dannenberg ab.

 
Eine Optimale Förderung von Schüler*innen und deren Schulerfolg hängt nicht in erster Linie von äußeren Strukturen ab (Dreigliedrigkeit oder integrative Systeme), sondern davon, wie Schule von ihrer inneren Qualität her tagtäglich stattfindet. Es gibt an allen Schularten schon längst keine homogene Schülerschaft mehr. Alle Lehrer*innen sind damit konfrontiert, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingehen zu müssen. Die inneren Strukturen von Schulen aller Art haben sich in den vergangenen Jahren mehr geändert als dies in der Öffentlichkeit oft wahrgenommen wurde. Das Gymnasium erfährt einen enormen Zulauf aus allen Schichten.

Die Schulen in Lüchow-Dannenberg haben sich schon längst auf den Weg gemacht und sich den Veränderungen gestellt. In allen Einrichtungen findet man gute, richtungsweisende Beispiele von Integration, Einzelförderung, Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Projektarbeit  sowie Ganztagsbetrieb und vielem mehr.

In den Jahren 2000, 2003 und 2006 fanden im Rahmen des PISA-Tests auch bundesweite Schulformvergleiche statt. Die durchschnittlichen Schülerleistungen an den IGS bildeten mit großem Abstand gemeinsam mit der Schulform Hauptschule das Schlusslicht.
Die Errichtung einer IGS in Dannenberg würde die Schließung des Gymnasiums in Dannenberg, sowie der Oberschule in Dannenberg und Haupt- und Realschule in Hitzacker bewirken. Eine wohnortnahe Beschulung gerade in Hitzacker, wäre dann nicht mehr möglich. Die Schülerzahlen, gerade bei der absehbaren negativen demographischen Entwicklung, würden ein Nebeneinander der bestehenden Schulformen und einer IGS nicht ermöglichen.

Zudem würde die Kooperation zwischen der KGS in Clenze mit dem Gymnasium in Dannenberg nicht mehr weiterexistieren. Durch diese Zusammenarbeit hat die KGS in Clenze die Möglichkeit eine Oberstufe anzubieten. Damit können die Clenzer Schüler*innen ein Abitur ablegen. Die KGS in Clenze würde damit nachhaltig geschwächt.

Auch würde eine neue IGS in Dannenberg wegen der nicht ausreichenden Schülerzahlen zuerst ohne Oberstufe entstehen. Damit würde es keine Abiturmöglichkeit mehr in der Samtgemeinde Elbtalaue geben.